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Herzlich Willkommen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Duisdorf und Medinghoven sind sehr lebenswerte Ortsteile in unserer Stadt Bonn. Seit vielen Jahren lebe ich hier und arbeite als Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Als Vorsitzender der CDU Bezirksfraktion und im Planungsausschuss der Stadt habe ich schon viel für Sie erreicht. Als Ihr Stadtverordneter haben Sie mir Ihr Vertrauen ausgesprochen, diese Arbeit für Sie im Stadtrat fortzusetzen. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

Mein Ziel ist die Weiterentwicklung von Duisdorf und Medinghoven; der Wirtschafts- und Behördenstandort muss erhalten und gestärkt werden. Für Erhaltungsmaßnahmen öffentlicher Einrichtungen, die Förderung von Vereinen sowie die Verbesserung der Sicherheit und Sauberkeit werde ich mich einsetzen. Weitere Schwerpunkte meiner Arbeit im Rat und den städtischen Gremien werden die Optimierung der Verkehrsanbindung im Bonner Westen sein und die Schaffung neuen, bezahlbaren Wohnraums in vernünftiger Abwägung zur Erhaltung von Natur und Umwelt.

Duisdorf und Medinghoven brauchen politische Stabilität und eine zuverlässige sowie fachkundige Stimme im Bonner Stadtrat. Als Ihr Stadtverordneter werde ich dort für Sie sprechen.

Ihr Bert Moll

Bert Justus Moll
Stadtverordneter für Duisdorf | Medinghoven


Aktuelles:
Anträge
CDU und FDP fordern differenzierte Bewertung von neuen Siedlungs- und Gewerbeflächen für die Regionalplanung
05.06.2020
Mit ihrer Vorlage zur Überarbeitung des Regionalplans hat die Bonner Stadtverwaltung die Politik vor eine schwierige Herausforderung gestellt, 7 Flächen auf dem Bonner Stadtgebiet als mögliche neue Allgemeine Siedlungs- und Gewerbebereiche (ASB-Gebiete) für einen neuen Regionalplan auszuweisen. CDU und FDP haben es sich bei der Bewertung dieser Flächen in Lannesdorf in Bad Godesberg, Lessenich-Meßdorf, Dransdorf-West im Bonner Westen und in Beuel in Oberholtdorf, Hoholz, Gielgen und Geislar nicht leicht gemacht, diese Flächen als allgemeine Siedlungs- und Gewerbebereiche und somit für mögliche spätere Bebauungspläne in den Regionalplan zu übernehmen. Die Berücksichtgung des Gebietes Klosteracker in Auerberg hatten wir bereits wegen seiner herausragenden naturräumlichen und landwirtschaftlichen Bedeutung abgelehnt.

Mit dem Änderungsantrag zu den vorgeschlagenen Flächen bringen wir zum Ausdruck, dass wir einerseits als Stadt Bonn in der Pflicht sind, dem erheblichen Bedarf an Flächen zur Schaffung von neuem Wohn- und Gewerberaum andererseits aber auch dem Schutz von Freiflächen aus ökologischen, klimatischen und naturräumlichen Gründen Rechnung zu tragen. Dies erfordert eine differenzierte Bewertung jeder einzelnen Fläche.

Dabei müssen wir die Flächenentwicklung in Bonn in einem regionalen Kontext sehen, so Moll, der auch Mitglied des Regionalrates bei der Bezirksregierung Köln ist, wo derzeit die Überarbeitung des neuen Regionalplans stattfindet. Bonn kann sich nicht verschließen und sich gänzlich gegen neue Flächenentwicklungen auf dem eigenen Stadtgebiet stellen und im gleichen Atemzug die Inanspruchnahme von Reserveflächen in den Umlandgemeinden für Interessen der Stadt Bonn fordern. Damit grenzen wir uns von dem Änderungsantrag der Grünen, der pauschal alle Flächenentwicklungen ablehnt, und der SPD, die im Bonner Westen ohne Begründung ebenfalls alles ablehnt und in Beuel und Bad Godesberg alles ohne Einschränkung zulassen will, ab.

In Abwägung aller Belange werden die von der Stadt vorgeschlagenen Flächen von CDU und FDP wie folgt bewertet:

Das landwirtschaftlich genutzte Gebiet in Lannesdorf kommt wegen der hohen naturräumlichen und landwirtschaftlichen Bedeutung sowie wegen seiner Größe auch für eine Ortsrandarrondierung als ASB-Gebiet nicht in Betracht. Stattdessen wird die Verwaltung beauftragt, die auf der gegenüberliegenden Seite der Ließemerstraße liegenden Freiflächen hinsichtlich ihrer Bebaubarkeit zu überprüfen.

Der Ortsteil Messdorf ist im Hinblick auf mögliche Nutzungsänderungen und Erweiterungen der vorhandenen Bestandsbebauung formal als ASB-Gebiet auszuweisen, was jetzt im Regionalplan nachzuholen ist. Hinsichtlich einer Erweiterung kommt eine ASB Ausweisung aber nur in westlicher Richtung bis zur Höhe des Burgweges und nördlich bis zur Alfterer Straße in Betracht. Ansonsten kommen die Flächen insbesondere in östlicher Richtung zum Messdorfer Feld wegen der hohen naturräumlichen und landwirtschaftlichen Bedeutung als ASB-Gebiet nicht infrage.

Das Gebiet Dransdorf-West ist als Reservefläche für die interkommunale Gebietsentwicklung mit der Gemeinde Alfter vorzuhalten. Die Kooperation mit der Gemeinde Alfter soll auf Dauer auch im Hinblick auf gemeinsame, gebietsüberschreitende Flächenentwicklungen unterstützt werden. Bei einer möglichen Entwicklung von Bebauungsplänen ist aber dem Schutz von Ausgleichsflächen und naturräumlich hochwertigen Flächen, wie Niederholz- und Streuobstwiesen, in diesem Arreal Rechnung zu tragen.

In Nieder- und Oberholtorf sowie Ungarten ist im Hinblick auf mögliche Nutzungsänderungen und Erweiterungen die Fläche der vorhandenen Bestandsbebauung als ASB-Fläche auszuweisen. Dies verbessert auch die inneren Erschließungsmöglichkeiten und Strukturverbesserungen. Eine Erweiterung der Siedlungsgebiete Richtung Norden ist aus ökologischen Gründen wegen der Grünverbindung zwischen den beiden Waldgebieten nicht sinnvoll. Mögliche Erweiterungsflächen nördlich der Verbindungsstraße zwischen Ungarten und Oberholtorf werden nicht als neue Siedlungs-und Gewerbeflächen ausgewiesen.

Mit der Bebauung um die ehemalige Landwirtschaftskammer in Roleber wird ein erheblicher Beitrag zur Siedlungserweiterung und Infrastrukturverbesserung geleistet. Über Art und Umfang wird im Bebauungsplanverfahren mit entsprechender Bürgerbeteiligung befunden. Ergänzende perspektivische Siedlungserweiterungen in Roleber/Gielgen/Hoholz bis zur Stadtgrenze sind nicht in Erwägung zu ziehen. Das Hochplateau in Gielgen hat eine hohe naturräumlichen Bedeutung und kommt für eine Ausweisung als ASB-Gebiet nicht in Betracht.

Das Gebiet Geislar östlich und westlich der Niederkasseler Straße ist nicht nur für die Entwicklung von Wohnbebauung, sondern auch als Gewerbestandort vorzuhalten und somit im Regionalplan als ASB-Gebiet auszuweisen. Davon ausgenommen werden sollten aber in der weiteren Fach- und Bauleitplanung die rheinnahen Flächen, die eine hohe Bedeutung und Relevanz für die Trinkwassergewinnung und als Überschwemmungsgebiet haben.

Anträge
CDU und FDP fordern die Wiederöffnung der Durchfahrten zum Hauptbahnhof
05.06.2020
Nachdem die Testphase zum Cityrings nun abgeschlossen ist, fordern CDU und FDP, dass die Durchfahrten von der Kaiserstraße und der Rathausgasse zum Bahnhof wieder geöffnet werden. Wir brauchen ein durchlässiges, leistungsfähiges Verkehrsnetz in der Bonner Innenstadt und werden für die Ratssitzung am 18.6.2020 einen entsprechenden Antrag stellen.

Die Verwaltung wird beauftragt, die Verkehrsführung so zu ändern, dass der Cityring über Rathausgasse, Straße am Hof über die Wesselstraße und Maximilianstraße für den MIV wieder geöffnet wird, so dass er am Hauptbahnhof vorbeifahren kann. In der Maximilianstraße soll die Einbahnstraße vom Kaiserplatz bis zur Wesselstraße wieder gedreht werden, so dass die Durchfahrt von der Kaiserstraße bis zum Hauptbahnhof vorbei wieder möglich ist.

Die Abbindung der Zufahrten für Pkw´s aus der Rathausgasse über die Wesselstraße und Maximilianstraße zum Hauptbahnhof, wie der Rates es Anfang des Jahres beschlossen hatte, wird ansonsten erhebliche zusätzliche Verkehrsströme in der Innenstadt erzeugen, weil die Pkw nicht mehr den direkten Weg Richtung Hauptbahnhof nehmen können. Dies gilt nicht nur für Fahrzeuge, die von der Adenauerallee kommen, sondern auch aus der Marktplatzgarage ausfahren und nicht den direkten Weg zur Nordunterführung nehmen können.

Eine ähnliche Problematik stellt sich für den Verkehr der von Süden kommend wegen eines Verkehrsstaus oder einer Sperrung nicht über die Adenauerallee Richtung Koblenzer Tor zum Bertha von Suttner Platz gelangen kann, um von dort Richtung Rabinstraße zu fahren. Diesem ist durch die dauerhafte Sperrung der Durchfahrt aus der Kaiserstraße in die Maximilianstraße zum Hauptbahnhof eine wichtige Entlastungstrecke genommen. Die Öffnung dieser Durchfahrten setzt eine neue Beschlusslage zur Fahrtrichtung in der Maximilianstraße voraus und würde auch das Verkehrschaos am Kaiserplatz auflösen, wo Fahrzeuge oft keine Orientierung haben, wie sie in Richtung Hauptbahnhof und in den Bonner Westen gelangen sollen. Mit der Wiederöffnung dieser beiden Fahrtrichtungen werden unnötige Emissionen vermieden und eine bessere Verteilung der Verkehrsströme in der Bonner Innenstadt erreicht.

Als Ergebnis der Testphase bleibt allerdings das positive Ergebnis, dass der Ausbau der Fahrradinfrastruktur in der Kaiserstraße und auch der Schutzstreifen in der Rathausgasse den Fahrradverkehr in der Bonner Innenstadt durchlässiger und besser machen wird. Deshalb schließen sich beide Fraktionen auch der Vorlage der Verwaltung zur Beibehaltung des Schutzstreifens im Straßenzug Rathausgasse/am Hof an, was so bereits im Ausschuss für Planung und Verkehr mehrheitlich beschlossen worden war.

Anträge
Ausbauplanung der Lingsgasse geht voran
Haltestellenüberdachung auf beiden Straßenseiten erforderlich
28.05.2020
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Ausbauplanung der Lingsgasse geht voran

Nach einem langen Vorlauf der Beratung und zuletzt auch der Bürgerinformation im Bürger- und Vereinshaus Lengsdorf hat die Verwaltung nunmehr einen Beschlussvorschlag zur baureifen Planung zur Umgestaltung der Lingsgasse vorgelegt.

Dies ist ein großer Fortschritt, denn schon seit langem ist die Verbreiterung der Linksgasse erforderlich, um den Begegnungsverkehr an diesem Nadelöhr in Lengsdorf endlich gefahrfrei und reibungslos mit Fußgängerwegen auf beiden Straßenseiten zu gestalten. Im Rahmen der Vorplanung war dazu auch ein Beschluss getroffen worden, die Bushaltestellen stadteinwärts und stadtauswärts in die Lingsgasse zu verlegen. Die baureife Planung war allerdings bislang deshalb nur zögerlich vorangegangen, weil die Verbreiterung des Straßenkörpers mit der geplanten Bebauung auf dem Grundstück Hüntenhof oberhalb der Lingsgasse mit dem Investor koordiniert und abgestimmt werden musste. Da jetzt nach langem und zähen Ringen diese Bebauung nunmehr im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung möglich sein wird, bedarf es zur Straßenerweiterung keiner kostenaufwändigen Stützwand mehr, da auf dem Grundstück auch eine Böschung zur Abstützung des Hangs mit Zustimmung des Eigentümers errichtet werden kann.

Trotz dieser positiven Entwicklung bedarf es dennoch einiger Änderungen bei der Beschlussfassung über die Ausbauplanung in der Bezirksvertretung Hartberg am 16.6.2020.

Die in der Bürgerversammlung geäußerten Belange der Bürger/innen sind hinsichtlich der Haltestelle stadtauswärts und der Fußgängerüberwegung nicht ausreichend berücksichtigt.

Problematisch ist die Feststellung der Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage, dass die Verlegung der Haltestelle stadtauswärts vom geplanten Standort vor der VR Bank in Richtung „Im Mühlenbach“ nach Abstimmung mit den Stadtwerken Bonn nicht befürwortet werden könne, da die vorhandene Steigung in diesem Bereich zu hoch sei und eine barrierefreie Nutzung erschweren würde.

In der Beratung der Vorplanung der neuen Haltestellen in der Lingsgasse und bei der Bürgerversammlung wurde allerdings bereits der Vorschlag und die Bitte geäußert, die Haltestelle stadtauswärts nicht vor dem Gebäude der VR Bank, sondern daneben zu errichten. Damit könnte auch an dieser Haltestelle ebenso wie auf der gegenüber liegenden Straßenseite stadteinwärts eine Haltestellenüberdachung errichtet werden.

Die Errichtung der Haltestelle stadtauswärts sollte mit Überdachung auf der Höhe der Garagen neben dem VR Bank Gebäude auf dem Grünstreifen erfolgen. Die Maßnahme ist mit der VR Bank besprochen und diese Lösung wird von ihr ausdrücklich begrüßt. Auch an anderen Stellen im Stadtgebiet Bonn werden Haltestellen trotz eines Anstiegs in der Straße errichtet. Die bloße „Erschwernis“ dieser Umsetzung neben dem VR Bank Gebäude dürfte kein Grund dafür sein, die aus Sicht der Nutzer des ÖPNV und der betroffenen Bürgerinnen und Bürger gewünschte Überdachung an beiden Haltestellen in der Lingsgasse nicht zu realisieren und die barrierefreie Nutzung an dieser Stelle durch entsprechende Maßnahmen zu unterstützen.

Hinzu kommt, dass der vorhandene Fußgängerüberweg im nördlichen Bereich des Knotenpunktes Im Mühlenbach/Lingsgasse eine wichtige Funktion für die Sicherheit des Fußgängerverkehrs erfüllt und entgegen dem Vorschlag der Verwaltung an diesem Ort erhalten bleiben sollte. Um den Fußgängern und insbesondere den Schülern/innen der Kreuzbergschule einen sicheren Fußweg von der neuen Bushaltestelle stadteinwärts in der verbreiterten Lingsgasse Richtung Im Mühlenbach zu ermöglichen, sollte ein neuer, zusätzlicher Fußgängerüberweg in der Lingsgasse vor der Einmündung zur Straße Im Mühlenbach geschaffen werden.

Mit diesen beiden Fußgängerüberwegen würden die Fußwegeverbindungen insgesamt besser gesichert, als durch eine bloße Verlegung des bestehenden Fußgängerüberweges vom nördlichen in den südlichen Bereich der Straße Im Mühlenbach.

Schließlich darf auch nicht außer acht gelassen werden, das die Verbreiterung der Straße mit der Fällung zahlreicher Bäume einhergehen wird. Ich werde daher auch beantragen, dass die Ersatzpflanzungen sich nicht nur auf die nach der Baumschutzsatzung geschützten Bäume, sondern auch auf die drei nicht geschützten Bäume erstrecken sollen.

Jamaika-Koalition

Version 5.00 vom 10. Mai 2006 - © Andreas Niessner