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CDU fordert Intensivierung der Pflege des Heilsbachs und der Teiche im Derletal
08. April 2018

Teiche im Derletal müssen gereinigt werden (Foto:Moll)
Bild vergrößert Teiche im Derletal müssen gereinigt werden (Foto:Moll)
CDU fordert Intensivierung der Pflege des Heilsbachs und der Teiche im Derletal

Das Derletal in Duisdorf mit dem Heilsbach und den Teichen ist ein beliebter Ort der Entspannung und Erholung. Schon seit längerem kritisiert die CDU, dass die Teiche allmählich verlanden und die Wasserqualität immer schlechter wird. Wenn man diesen mit viel Aufwand und Einsatz gestalteten Landschaftsraum mit einer hohen Vielfalt an Pflanzen und Tieren erhalten möchte, muss endlich mehr an Pflege durch die Verwaltung der Stadt investiert werden, fordert der CDU Ratsherr für Duisdorf und Medinghoven, Bert Moll.

Der Heilsbach entspringt im Derletal, einem Taleinschnitt südwestlich des alten Ortskerns von Duisdorf und ist nicht nur ein ökologisch, sondern auch für das Derletal wichtiges und prägendes Fließgewässer. Der Quellaustritt liegt in der bewaldeten Fläche unterhalb der oberen Wiese im Derletal. Das Wasser sammelt sich und speist die beiden Teiche bis er dann talwärts abfließt. Zwischen dem Quellaustritt und dem Beginn des Bachbettes liegen ca. 10 Meter, wo das Wasser oberiridisch über den Boden fließt und teilweise wieder versickert.

Deshalb hat die CDU Bezirksfraktion für die Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am kommenden Dienstag, den 10. April 2018, einen Antrag gestellt, den Quellaustritt/ Quellschüttung des Heilsbaches sowie dessen Bachlauf im Derletal durch Pflegearbeiten zu verbessern und damit auch den Wasserzu-/ und abfluss für die Teiche zu erhöhen. Dazu gehört auch, Äste und Müll aus den Teichen und Abläufen zu entfernen. Wir werden die einmalige Gewässerlandschaft im Derletal nicht aufgeben. Gelder der Duisdorfer Bevölkerung aus der Abrechnung der Entwicklunsgsmaßnahme Hardberg stehen jetzt auf unsere Initiative im Haushalt der Stadt für diese Pflegearbeiten zur Verfügung.

Die Auffassung der Verwaltung, dass es zum Erreichen der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie dagegen angebracht sei, den Heilsbach im Nebenschluss an den Derleteichen vorbei zu führen, halten wir zum Bestandschutz dieser Gewässerlandschaft für ungeeignet und widersprüchlich. Die Stadtverwaltung hat nämlich in einer früheren Stellungnahme selber darauf hingewiesen, dass es wegen der geringen Wassermenge der Quellschüttung nicht zu einer wünschenswerten, intensivieren Durchströmung und auch Anreicherung mit Sauerstoff der einzelnen Teiche kommen würde. Würde man den Durchfluss des Bachs durch die Teiche unterbinden, würde die Wassermenge insgesamt kaum für den dauerhaften Erhalt der Teiche reichen, so Moll.

Auch dem Argument, der Heilsbach trage durch den Eintrag von Sand und anderen Stoffen beim Durchfluss durch die Teiche zu deren Verlandung bei, könnte durch die richtigen Maßnahmen, wie Roste und Filter im Bachbett vor dem Eintritt in die Teiche, begegnet werden, Dort können Sand, Kies und pflanzliche Stoffe gesammelt und heraus genommen werden, um einer Verlandung der Teiche vorzubeugen, so der Vorsitzende der CDU Hardtberg und Bezirksverordneter, Bernhard Schekira.

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Version 5.00 vom 10. Mai 2006 - © Andreas Niessner